Was koche ich heute? Aus deinen Resten wird ein echtes Rezept
Es ist 18:30 Uhr, du stehst vor dem Kühlschrank: eine halbe Paprika, drei Eier, ein Rest Reis von gestern, etwas Feta. In der Rezepte-App findest du tausend Gerichte – aber keins, das genau daraus besteht. Also bestellst du doch wieder was.
Dabei geht es andersherum viel besser: Du sagst, was da ist – und bekommst das passende Rezept. Nicht ungefähr passend. Genau passend.
Was du brauchst
- Dein Handy
- Einen Blick in den Kühlschrank
- 1 Minute
Schritt für Schritt
- Öffne im Browser einen kostenlosen Assistenten, z. B. chatgpt.com oder claude.ai – für diesen Trick brauchst du kein Konto.
- Zähle auf, was weg muss (Box unten hilft), und schick es ab.
- Du bekommst ein komplettes Rezept mit Mengen und Schritten – nur aus deinen Zutaten plus Basics wie Öl, Salz, Gewürzen.
- Gefällt dir der Vorschlag nicht? Schreib einfach „was anderes” oder „ohne Backofen, nur Pfanne”. Sekunden später kommt Variante zwei.
Mein Lieblingsmoment dabei: Der Assistent behandelt „Reis von gestern” nicht als Problem, sondern als Zutat – gebratener Reis gelingt mit altem Reis sogar besser. Solche kleinen Küchen-Wahrheiten stecken einfach mit drin.
Wo es hakt
- Mengen sind Vorschläge. Ob eine „halbe Paprika” reicht, entscheidet dein Hunger. Koch nach Gefühl, nicht nach Gramm.
- Exotische Kombinationen: Wenn wirklich nur Banane, Gewürzgurke und Toast da sind, kommt zwar tapfer ein Rezept – aber Wunder darfst du keine erwarten. Ehrlichkeit muss sein.
- Haltbarkeit prüft niemand für dich. Was komisch riecht, kommt weg – egal was das Rezept sagt.
Übrigens: Wenn dir das abendliche „Was koche ich?” ganz auf die Nerven geht – derselbe Assistent plant dir die ganze Woche durch. Die Anleitung dazu erscheint hier in Kürze.